
Schulweg Sicherheit
Frankfurt/Main (ddp). Während der dunklen Jahreszeit ist der Schulweg für Kinder besonders gefährlich. Im Herbst und Winter verunglücken morgens doppelt so viele Schüler wie im Frühling oder Sommer, mahnt der Automobilclub AvD in Frankfurt/Main. Die Sichtverhältnisse seien schlechter. Es werde erst später hell, zudem könnten nasses Laub oder Glatteis Bürgersteige und Straßen rutschig machen. Den Eltern rät der Autoclub, ihre Kinder auf die Gefahren vorzubereiten und – sie vor allem richtig anzuziehen.
Kapuzen schränkten das Sichtfeld der Kinder ein. Sie könnten nur schwer nach links oder rechts schauen, warnen die Fachleute. Die Folgen, herannahende Autos würden kaum wahrgenommen. Die Kinder hätten einen Tunnelblick. Viel sicherer sei es, den Jungen und Mädchen Mützen anzuziehen. Damit würden die Kinder deutlich besser sehen und könnten an Kreuzungen und Zebrastreifen aufmerksamer den Verkehr beobachten. Ebenso wichtig sei helle Kleidung. Auch Reflektoren an Jacken oder Schulranzen erhöhten die Sicherheit. Sie leuchteten, wenn sie angestrahlt würden, bis zu 160 Meter weit. Autofahrer könnten die Kinder dann frühzeitig am Straßenrand erkennen.
Zugleich appelliert der Autoclub an die Fahrer, nun besonders vorsichtig und aufmerksam zu sein. Kinder könnten Gefahren oft nicht einschätzen, ließen sich leicht ablenken. Umso wichtiger sei es, morgens in der Dämmerung langsamer zu fahren und immer bremsbereit zu sein.
(ddp)